Prof. Dr. Paul Brandl stellt die neuen Sammelbände “Innovationen bei sozialen Dienstleistern” vor. Im Video erklärt er zudem, welche neuen Wege Sozial- und Gesundheitsunternehmen gehen können. Mit Beispielen aus der Praxis.

Prof. Dr. Paul Brandl stellt die neuen Sammelbände “Innovationen bei sozialen Dienstleistern” vor. Im Video erklärt er zudem, welche neuen Wege Sozial- und Gesundheitsunternehmen gehen können. Mit Beispielen aus der Praxis.
In diesem Gastbeitrag erläutert Arch. Ing. Mag. arch. Andreas Wörndl, MAS, das Territoriale Lebensraum-Modell: Das Modell ist ein Beitrag zur Gestaltung institutioneller Lebensräume. Es beschreibt soziale Handlungsräume, die in Verbindung mit einer geschützten räumlich materiellen Umgebung selbstbestimmtes Handeln unterstützen.
Selbstorganisierte Teams, flache Hierarchien und Menschlichkeit als Grundsatz – der ambulante Pflegedienst Buurtzorg gilt als Vorreiter der Pflegebranche. Allmählich fasst das System auch in Deutschland Fuß.
Die Digitalisierung bringt in der Kommunikation am laufenden Band neue Tools und Trends hervor. Für Führungskräfte ist es daher gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten.
An diesen fünf Trends der internen Kommunikation kommt derzeit jedoch niemand vorbei:
Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Armin Schneider
Soziale Arbeit und Ökonomie scheinen zwei ganz unterschiedliche Welten zu sein, zum einen die Sorge um den Menschen in all seinen Bezügen, zum anderen der Umgang mit Knappheit und die Suche nach Gewinn. Gerade im Gesundheitswesen ist seit der Einführung von DRGs, den Budgets, den Standards eine so genannte Verbetriebswirtschaftlichung deutlich erkennbar. Es scheint in vielen Fällen so, dass das Gesundheitswesen hier Vorbild für andere Felder der Sozialen Arbeit sein soll. Denn auch dort geht es um Budgets, um Wirkungsorientierung, um erkennbare Ergebnisse. Die Frage, die sich hier wie dort stellt: Muss das so sein? Werden die Ergebnisse besser? Wie ist überhaupt die Wirkung der Wirkungsorientierung? Und schließlich: Wie kann die Profession und wissenschaftliche Disziplin Soziale Arbeit in diesem Kontext für ihre AdressatInnen wirken?
Wirkungsorientierung in einer sozialen Organisation ist (mehr oder weniger freiwillig) ein Trend. Wie Wirkung gemessen, analysiert und bewertet werden kann, zeigt die Neuerscheinung anhand von 5 Fall- bzw. Praxisbeispielen: “Normalität” von Bewohnern im Seniorenheim schaffen, Jugendliche mit Behinderung für den Arbeitsmarkt qualifizieren, psychisch kranken Menschen Beschäftigung bieten, Wohnraum für Menschen in Lebenskrisen schaffen, Integration von Flüchtlingen unterstützen.
Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Thomas Prinz und Prof. Dr. Paul Brandl
Die Studierenden des Schwerpunkts „Sozialmanagement“ im berufsbegleitenden Masterstudiengang “Gesundheits-, Sozial- und Public Management” der Fachhochschule Oberösterreich trafen sich im Rahmen der Exkursion „International Best Practice“ mit dem Geschäftsführer der Ich & Du Pflege GmbH – ein kleinerer nachbarschaftlicher Pflegedienst in Freiburg/Breisgau mit drei Teams, die nach dem Buurtzorg-Modell arbeiten. Hier ein Kurzbericht:
Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Klaus Schellberg
Ein zentraler Faktor für den souveränen Umgang mit Digitalisierung ist die digitale Kompetenz des Personals. Wie steht es mit den Studierenden der Sozialen Arbeit? Welche Kenntnisse bringen Sie in die Arbeitswelt künftig mit? Dies war Gegenstand einer Untersuchung bei Studierenden von höheren Semestern der Sozialen Arbeit an Nürnberger Hochschulen. Die Ergebnisse werden im Beitrag vorgestellt.
Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Armin Schneider.
Wenn sich die Arbeit von Führungskräfte durch eine Menge an Entscheidungen auszeichnet und diese Entscheidungen zwangsläufig eine Zukunft betreffen, die unvorhersehbar ist, dann sind Fehler unvermeidlich. Dennoch wird in Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und Organisationen so getan, als seien Führungskräfte quasi sakrosankt und über jeden Fehler erhaben. Gerade eine aufrichtige Nutzung von Erkenntnissen auf Führungs- und anderen Fehlern kann aber eine hohe Wertschöpfung hervorrufen und die Reputation erhöhen.
Führung wird in den nächsten Jahren zum zentralen Erfolgsfaktor, wenn es um die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen, Veränderungen durch die Digitalisierung und um den Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Führungskräfte geht. Daher stellt der 11. Kongress der Sozialwirtschaft am 16. und 17. Mai in Magdeburg das Thema „FUHRUNG GESTALTET. Generationenwechsel – Digitalisierung – Kulturwandel“ in den Mittelpunkt.
Ein Gastbeitrag von Alois Pölzl und Bettina Wächter.
Dieser Text stammt – gekürzt – aus dem im April 2019 erschienenen Fachbuch “Digitale (R)Evolution in Sozialen Unternehmen”. Um dem Thema Digitalisierung die Komplexität zu nehmen und anstehende Aufgaben greifbar zu machen, entwickelte das Autorenteam zwei Modelle: Das “Vier-Sichten-Modell” auf die Digitalisierung sowie ein Schichtenmodell zu digitalen Anwendungen.
Unternehmen der Sozialwirtschaft „leben“ durch Leistungsentgelte und Pflegesätze, die sie von der öffentlichen Hand erhalten (Sozialversicherungsträger, Sozialhilfeträger, Eingliederungshilfeträger usw.), von Zuwendungen, Zuschüsse, aber auch von Spenden und Sponsoring Privater. Dieses neue Lehrbuch benennt betriebs- und sozialwirtschaftliche Grundlagen, zeigt die Vielzahl der Förder- und Finanzierungsmöglichkeit auf und erläutert, wie man Leistungs- und Entgeltverhandlungen vorbereitet und durchführt.